Rheinzeitung Neuwied - Bericht vom 01.03.2014

Feldkirchen. Wenn es keinen Supermarkt im Ort gibt, muss eben einer kommen, dachte man sich in Feldkirchen und holte einen Verkaufswagen in den Stadtteil, der seit Anfang Februar einmal wöchentlich aus der Eifel gefahren kommt und im Stadtteil seine Runden dreht.
Zunächst war es nur ein Versuch, doch die Resonanz der Feldkirchener war gut, sodass der rollende Supermarkt nun jedenMittwoch in der Gemeinde Station macht.
Los geht es in Hüllenberg, dann· weiter durch die Straßen von Gönnersdorf, Wollendorf und Fahr.

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Hier kommt der Markt zu den Kunden: Seit Februar ist ein Verkaufsmobil in Feldkirchen unterwegs. Nach Testfahrten waren die Betreiber überzeugt davon, dass es sich für sie rechnet, die Gemeinde anzusteuern - zur Freude, der Einkäufer. Foto: Jörg Niebergall

 

Wo immer der Wagen hält, können die Menschen Käse und Wurst, Milchprodukte oder Tiefkühlspezialitäten kaufen.
Aus Sicht von Initiator Erich Walther soll es später einmal sogar eine genaue Route geben und einigermaßen feste Zeiten, an denen sich die Kunden ähnlich einem Busfahrplan orientieren können.
Gleichzeitig betont er: "Dieser Service soll keine Konkurrenz zu den bestehenden Geschäften in Feldkirchen oder dem Donnerstag-Wochenmarkt sein, sondern eine Ergänzung besonders für nicht mobile Mitbürger."
Unabhängig hiervon liefen nach wie vor die Verbandlungen mit zwei Interessenten für die Wiedereröffnung des Supermarktes in der Karl-Marx-Straße. Allerdings kann das Verkaufsmobil helfen, eine weitere Lücke zu schließen, die sich in Feldkirchen in diesen Tagen auftut.
Denn ein weiteres Geschäft hat mit dem Monatsende geschlossen: die Metzgerei Gräf in der Feldkircherstraße. Gut neuneinhalb Jahre führte Guido Gräf das Geschäft. Vor zwei Jahren eröffnete er eine kleine Filiale in Irlich. Diese hat er bereits einige Tage. vorher geschlossen: Der Container auf dem Ebenfeld ist seitdem verwaist. Die mangelnde Akzeptanz des Geschäftes nennt Guido Gräf als Grund für das Aus. "Die Leute fahren nicht mehr zum Metzger." Stattdessen würden sie die Angebote der Lebensmittelhändler oder Discounter nutzen. mg/feh

Frisches Brot auf Rädern - General-Anzeiger vom 30.01.2014

 

Mobiler Händler in Rheinbreitbach

Von Dennis Betzholz


RHEINBREITBACH. Als Edith Walzl noch in den Mittfünfzigern war, gab es im Rheinbreitbacher Ortskern drei Bäckereien, zwei Metzger, ein großes Lebensmittelgeschäft und mehrere Tante-Emma-Läden.

Alles an Bord: Sebastian Hermes (rechts) in seinem Verkaufsmobil. Andreas Nagel ist einer der Kunden. Foto: Frank Homann

Heute ist sie 75 Jahre alt - und das, was von alldem geblieben ist, lässt sich leicht überschauen: Ein Bäcker, der nur halbtags geöffnet hat. Kein Metzger. Ein Supermarkt, der für Senioren ohne Auto nur schwerlich zu erreichen ist. Und nun, zu allem Überfluss, hat im Dezember auch der letzte Tante-Emma-Laden geschlossen.

Die Inhaberin ist erkrankt, eine Aushilfe macht den Laden seit Kurzem immerhin an drei Tagen pro Woche jeweils für vier Stunden auf. Der Ortskern blutet aus. Mit dieser Entwicklung ist Rheinbreitbach nicht allein. Wie anderen eher ländlichen Gemeinden fehlt ihr der Masterplan, dies zu ändern. Doch nun gibt es zumindest vorübergehend eine Lösung, die den Bedarf an frischen Lebensmitteln decken soll: Ein Frischewagen, der dienstags ab 12.30 Uhr für eine halbe Stunde unterhalb der Kirche Halt macht - auf der Durchfahrt von Rhöndorf nach Unkel.

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Alles an Bord: Sebastian Hermes (rechts) in seinem Verkaufsmobil. Andreas Nagel ist einer der Kunden. Foto: Frank Homann

 

Heute ist sie 75 Jahre alt - und das, was von alldem geblieben ist, lässt sich leicht überschauen: Ein Bäcker, der nur halbtags geöffnet hat. Kein Metzger. Ein Supermarkt, der für Senioren ohne Auto nur schwerlich zu erreichen ist. Und nun, zu allem Überfluss, hat im Dezember auch der letzte Tante-Emma-Laden geschlossen.

Die Inhaberin ist erkrankt, eine Aushilfe macht den Laden seit Kurzem immerhin an drei Tagen pro Woche jeweils für vier Stunden auf. Der Ortskern blutet aus. Mit dieser Entwicklung ist Rheinbreitbach nicht allein. Wie anderen eher ländlichen Gemeinden fehlt ihr der Masterplan, dies zu ändern. Doch nun gibt es zumindest vorübergehend eine Lösung, die den Bedarf an frischen Lebensmitteln decken soll: Ein Frischewagen, der dienstags ab 12.30 Uhr für eine halbe Stunde unterhalb der Kirche Halt macht - auf der Durchfahrt von Rhöndorf nach Unkel.

Er hat frisches Brot, Wurst, Käse, Gemüse, Fleisch im Angebot, eben all das, was derzeit im Rheinbreitbacher Ortskern nicht erhältlich ist. Organisiert hat das Andreas Nagel. Der CDU-Mann, der im Mai die Nachfolge von Ortsbürgermeister Karsten Fehr anstrebt, wurde gefragt, ob er in seinem Schreibwarengeschäft nicht auch Lebensmittel anbieten könne.

Weil doch gerade die älteren, teils gehbehinderten Rheinbreitbacher keinen Zugang mehr zu frischer Ware hätten. Er verneinte, kümmerte sich aber um eine Alternative. "Solange keine ausreichende Versorgung besteht, werden wir von dem Unternehmen beliefert", sagt Nagel über den mobilen Service. In speziellen Fällen fährt der Wagen sogar bis zur Haustür der Kunden.

Etwa 160 Menschen beliefert Sebastian Hermes, der Fahrer des Eifeler Frischdienstes, durchschnittlich an einem Dienstag. Von Rhöndorf und Bad Honnef über Unkel, Heister sowie Erpel-Orsberg fährt das "Essen auf Rädern". Insgesamt sind nach eigenen Angaben der Firma 25 Fahrzeuge zeitgleich in Deutschland, Belgien und Luxemburg unterwegs. Edith Walzl und die anderen Kunden in Rheinbreitbach sind dankbar für das Angebot: "Hier wohnen viele ältere Menschen, die darauf angewiesen sind. Ich finde das fantastisch."

Die Idee macht Schule: Bei Andreas Nagel riefen bereits drei Ortsbürgermeister aus dem Raum Neuwied an, die sich auch für den Frischewagen interessieren. Rheinbreitbach ist mit dem Problem eben nicht alleine.

Nur: Ist das Ladensterben in Rheinbreitbach in den Griff zu kriegen? "Schwierig", seufzt Nagel. "Supermärkte auf der grünen Wiese ziehen Kundschaft ab. Wer heute noch ein Geschäft aufmacht, ist selbst schuld", sagt der 28-Jährige. Er betreibt ein Tabaklädchen und würde es sich gut überlegen, ob er es heutzutage erneut eröffnen würde, wie er sagt.

Artikel vom 30.01.2014

Wo nichts mehr geht.... Bericht der IHK vom Januar 2013

Matthias Mulbach ist ein guter Zuhörer. Viele seiner Kunden kennt der Mann hinter der Theke schon seit einer halben Ewigkeit. „Man erfährt auch viel Privates von den Leuten, es wird ja nicht nur übers Wetter gesprochen“, sagt er. Bei dieser Beschreibung ertappt man sich schnell dabei, an eine dörfliche Eckkneipe zu denken, jene kleine  Konstante seit so vielen Jahren.

Auf Matthias Mulbach trifft das so nicht zu. Weder schenkt der 46-Jährige Bier aus noch betreibt er ein Geschäft, das sich sinnvoll als „feste Station“ beschreiben ließe. Mit einem als mobilen Verkaufsstand umgerüsteten Kleintransporter fährt Mulbach für den „Eifeler Frischdienst“ quer durch die Region.

20 solcher mobilen Läden schickt das Unternehmen jeden Tag in die ländlichen Gebiete, wo es um die Nahversorgung oft nicht gut bestellt ist. Das 1991 gegründete Unternehmen mit Sitz in Habscheid ist ein Beispiel für das Modell der „Rollenden Supermärkte“. Neben Mulbach sorgen weitere 44 Mitarbeiter
beim Eifeler Frischdienst dafür, dass die Warenbestände aufgefüllt werden und die Fahrzeuge startklar sind. Mulbachs Tour führt an diesem Tag durch Stolberg. Es ist Mittagszeit, Mausbach ist das nächste
Ziel.

In einer Seitenstraße macht er Halt. Kundin Bärbel Strauch eilt in Pantoffeln aus dem Haus, als sie den schrillen Alarmton des Versorgungsdienstes von der Straße her hört.

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Essen auf Rädern: Seit 15 Jahren versorgt Matthias Mulbach (r.) als Verkäufer eines „Rollenden Supermarktes“ die Menschen im ländlichen Raum - Foto: Heike Eisenmenger

Jedes Mal, wenn Mulbach mit seinem mobilen Verkaufsstand anhält, drückt er die kleine, schwarze Taste im Cockpit. „Das muss so laut sein, der Großteil meiner Kunden ist älter als 50 Jahre“, sagt er, „und mit zunehmendem Alter haben viele meiner Kunden Probleme mit dem Gehör.“ Dann verschwindet Mulbach kurz im Fahrzeuginneren und dreht die Kurbel zum Heraufziehen der Ladenklappe. Innerhalb von wenigen Sekunden hat der mobile Verkaufsstand geöffnet, und Mulbach postiert sich erwartungsfroh hinter dem Tresen.

Der mobile Verkaufsstand ist ein Supermarkt im Kleinformat. Das Sortiment ist aufgrund des geringen Platzes recht überschaubar, aber mit den Großen konkurrieren, das könnte der Frischdienst ohnehin nicht. Dafür habe der mobile Service einen unschlagbaren Vorteil, den kein Supermarkt in der Form anbiete, sagt Mulbach: „Wir bringen den Einkauf zu den Kunden. Sie haben das Wichtigste für den  Tagesbedarf quasi vor der Haustür.“ Das sei bequem und ideal, vor allem, wenn kleine Besorgungen anstehen. Wegen Kleinigkeiten nicht gleich zum Supermarkt gehen zu müssen – wenn es ihn denn in erreichbarer Entfernung überhaupt noch gibt –, das ist nicht nur bequem: Für manchen Bewohner der ländlichen Gegend bedeuten „Rollende Supermärkte“ auch Unabhängigkeit, denn in vielen Orten gibt es mittlerweile keinen Bäcker mehr, keinen Metzger mehr, keinen Supermarkt mehr.

Wer kein Auto hat oder aus anderen Gründen nicht einfach das Haus verlassen kann, ist froh über die Möglichkeit, „das Nötigste“ direkt vor der eigenen Haustür zu bekommen. Auch das Zwischenmenschliche ist für viele Kunden ein Grund, im „Rollenden Supermarkt“ einzukaufen. „Er ist ein netter Herr und immer so hilfsbereit“, sagt Kundin Bärbel Strauch über Verkäufer Matthias Mulbach: „Er macht das Unmögliche möglich.“ Sich die kleinen und großen Sorgen anzuhören, ist für Mulbach fester Bestandteil seines Berufs. „Ich könnte jetzt gar nicht das Haus verlassen“, sagt die Mausbacherin, die ihre Mutter pflegt und sie nicht alleine lassen will. Strauch zählt das Geld ab und nimmt das Brot in Empfang. „Backwaren machen rund 50 Prozent des Umsatzes aus“,  bilanziert Mulbach. Auch beim nächsten Halt wird Brot über die Ladentheke gereicht, und der Kunde findet schnell eine Begründung für seinen Einkauf beim Fahrdienst. „Das ist ein gutes Brot, so einfach ist das“, sagt Berthold Prost. „Außerdem ist es sehr praktisch, den Einkauf vor der eigenen Haustüre machen zu können“, erklärt der 77-Jährige. Die 62 Jahre alte Hedy Wenzler ordert indes mehrere Packungen Eier beim Frischdienst. „Diese Qualität bekommen sie nirgends in der näheren Umgebung“, sagt die Kundin.

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Hausbesuch: Mobile Verkäufer wie Matthias Mulbach liefern Lebensmittel für den täglichen Bedarf in unterversorgten Regionen bis an die Türschwelle - Foto: Heike Eisenmenger

 

Bei seinem nächsten Halt öffnet Mulbach die Klappe seines Verkaufsladens vergeblich – niemand kommt. Flugs eilt er die steile Treppe zu einem höhergelegenen Haus hinauf. „Manche Kunden sind schwerhörig, und da gehört es zum Service, dass ich persönlich klingele“, sagt er. Doch es ist tatsächlich niemand zu Hause. Mulbach geht zurück zum Transporter, packt Brötchen, Brot und Aufschnitt zusammen in eine Tasche und notiert die Waren fein säuberlich in einem schwarzen Ringbuch. Dann schnappt er sich den Beutel, flitzt erneut die Treppe hinauf und stellt die Waren vor der Eingangstür ab. „Nach all den Jahren weiß ich ziemlich genau, was der einzelne Kunde braucht. Ich liege nur selten daneben“, sagt Mulbach, der seit 15 Jahren als Verkäufer für den Frischdienst unterwegs ist. Die Tür des Transporters schließt sich wieder.
Mulbach in Mausbach, das ist für heute vorbei. Der mobile Markt rollt in Richtung nächste Ortschaft. Bäcker, Metzger und Supermarkt gibt es dort schon lange nicht mehr – aber zumindest einen Nahversorger auf vier Rädern.


Bericht Heike Eisenmenger, IHK, wirtschaftliche Nachrichten, Januar 2013

 

Der rollende Supermarkt ( Lokalzeit Aachen ) vom 25.01.2013

Nadine Wiencke fährt Tag für Tag mit ihrem Kleintransporter durch die Dörfer der Region. Für den „Eifeler Frischdienst“ bringt die 27-Jährige Lebensmittel zu den Menschen, die keinen Supermarkt in der Nähe haben oder kaum das Haus verlassen können weil sie krank sind. Ihre Kunden sind oft ältere Menschen und die sind froh, dass sie das Nötigste direkt vor der Haustüre kaufen können.

 

Brot und Wurst direkt vor der Haustür in Alfter, Generalanzeiger vom 11.02.2011

von Ilse Mohr, General-Anzeiger

helmut probst

Foto: Wolfgang Henry

Alfter. Klappe auf: Es duftet nach frischem Brot und Gebäck bis auf die Straße. Schon gehen die ersten Haustüren auf. Eisiger Wind schmälert an diesem Freitagmorgen in Alfter die Einkaufsromantik vor der Haustür. Doch die Stammkundschaft hat Beutel und Portemonnaie griffbereit und weiß, was sie will: Feines Schwarzbrot oder Stollen beispielsweise, Sechskornbrot oder ein Weizenmisch.

Backwaren sind die gefragtesten Artikel und füllen fast die Hälfte des Warenangebotes im Transporter des Eifeler Frischdiensts. Seit 25 Jahren ist Helmut

Probst (48) damit im Vorgebirge und einigen Bonner Stadtteilen unterwegs und hält überall dort, wo Kunden diese Einkaufsmöglichkeit regelmäßig nutzen wollen.

Eine scheppernde Schelle kündigt sein Kommen an. Darauf verlassen sich vor allem ältere Kunden schon seit vielen Jahren. Natürlich könnte sie auch in den Ortskern gehen, "aber das Brot aus der Eifel schmeckt besser", findet Marlene Reinold (78).

Die Anwohnerin des Görreshofs kauft auch Eier und Stollen, Kirschstreusel und Sülze, Milch und Speck. Nachbar Gerd Reuter (47) holt sich am Wagen regelmäßig sein Schwarzbrot. "Wenn er denn hält", sagt er und zwinkert Helmut Probst zu. Der allseits bekannte Fahrer war in der Vorwoche im Urlaub, und die Vertretung hatte vor Reuters Haus versehentlich nicht gehalten.

Der Geschmack der Eifeler Backwaren überzeugt seit Jahren auch Bernhard Schlich (64), Reiner Kromm (72) und Salomé Schneider (71), die ein Stück höher auf dem Görreshof wohnen. "Vor allem in unseren Broten aus Natursauerteig steckt noch viel Handarbeit. Das kommt gut an", sagt Helmut Probst. Er fährt für den 1991 von Friedhelm Hermes mit Sitz in Habscheid/Eifel gegründeten Frischdienst.

Propst ist seit sechs Uhr in der Früh unterwegs und bedient freitags in Alfter, Gielsdorf und Oedekoven rund 70 Kunden. An anderen Tagen ist er auch in Bornheimer Stadtteilen auf Tour. "Das ist praktisch", meint Katharina Fuhs (85), die zum Gehen einen Stock benötigt, zum Einkauf vor der Haustür. Mit Blick auf den Dioxin-Skandal schwört sie außerdem auf die Eifeler Eier: "Da braucht man keine Bedenken haben."

Die Qualität und zu wissen, wo die Waren herkommen, das schätzt auch Salomé Kitz (78). Für ihren Geburtstag bestellt sie Kuchen vor und fragt Probst zum Abschluss: "Wann bringen Sie mal warmes Wetter mit? Dann ginge es mir besser."

Probst weiß, dass die Sozialkontakte wichtig sind, und er hört seiner Kundschaft gerne zu. Er erlebt aber auch, dass sich Nachbarn oft die ganze Woche nicht sehen. "An meinen Wagen treffen sie sich dann und halten ein Schwätzchen."

Probst bringt die Einkäufe auch schon mal ins Haus und leistet Hilfe bei kleinen Handgriffen. Umgekehrt kann er mit Unterstützung rechnen, wenn er wie diesen Winter im Schnee stecken bleibt. Die Touren mit den unzähligen Stopps, das Rauf- und Runterkurbeln der Verkaufsklappe, sind anstrengend, vor 19 Uhr ist er meist nicht zurück in der Eifel. "Aber das hält fit", meint er. Außerdem ist er gern draußen. Bis nächste Woche dann. Klappe zu.

 

Der EIFELER FRISCHDIENST

1978 gründete Herbert Hermes den Eifeler Frischdienst und baute ihn mit seinem Bruder Friedhelm 1985 weiter aus. Seit 1991 betreiben die Brüder jeweils eigene Unternehmen. Im Vorgebirge ist die Wagenflotte der Hermesbrüder seit Anfang der 1980er Jahre unterwegs.

Das Angebot umfasst bis zu 600 Produkte. In den einzelnen Wagen ist das Sortiment jedoch nicht so groß, es wird nachfragebedingt zusammengestellt.

Wer regelmäßig vor seiner Haustür an der rollenden Theke einkaufen möchte, muss sich vorher anmelden: Rufnummer (0 65 56) 76 75. Weitere Infos unter www.eifeler-frischdienst.de.

Brot und Wurst direkt vor der Haustür in Alfter | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
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